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| Chalkidikí » Kassándra » Néa Fokeá
Das Wahrzeichen des Küstenortes ist der gut erhaltene Turm des Ágios Pávlos. Er ist 17 Meter hoch und wurde 1407 erbaut. Einst gehörte er zu einer gleichnamigen Niederlassung eines der Athosklöster.
Direkt gegenüber des Hafens, also jenseits der Hauptstraße, befindet sich die winzige Höhlenkirche von Néa Fokeá. In dieser Höhle, die auch als Agíasma (Heilige Quelle) des Ágios Pávlos bezeichnet wird, soll der Heilige Apostel Paulus einst Zuflucht gesucht haben, als er um das Jahr 50 n.Chr. durch die Region zog. In Wirklichkeit handelt es sich bei der Anlage um ein altes makedonisches Grab aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. Doch davon wollen die frommen Griechen natürlich nicht unbedingt etwas wissen.
Der Eingang ist durch eine kleine parkähnliche Anlage zu erreichen, in deren Mitte ein einzelner Olivenbaum steht. Durch eine etwa brusthohe Tür gelangt man ins Innere. Über ein paar Stufen geht es nach unten und dann durch einen knapp 1 Meter hohen Gang weiter. Da die Agíasma von den Griechen als Heiligtum verehrt wird, sollte man entsprechend bekleidet sein, wenn man hineingeht. Auch eine Taschenlampe kann durchaus nützlich sein.
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