Chalkidiki
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Kallithéa ist das touristische Zentrum der Kassándra. Hier befinden sich zahlreiche Hotels, Pensionen, Tavernen, Cafés, Souvenirläden, Supermärkte, Kioske und Discotheken.


südliche Ortsgrenze von Kallithéa

Das Gebiet rund um Kallithéa gehörte in der Antike zu Áfytos. Der heutige Ort wurde erst 1922 durch griechische Flüchtlinge aus Kleinasien gegründet.

Übersetzt bedeutet der Ortsname "schöner Blick". Diesem Namen wird Kallithéa gerecht, denn von der Platía, dem Dorfplatz, hat man nicht nur einen guten Blick über die Küstenlinie, sondern auch auf weite Teile der benachbarten Halbinsel Sithonía.


Kirchenaltar in Kallithéa

"Wildweststimmung" in Kallithéa

An Sehenswürdigkeiten hat der Ort auch ein wenig zu bieten. Nördlich des Hotels Ammon Zeus sind noch einige Fundamentreste des Tempel des Ammon Zeus aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. zu sehen. Ebenfalls auf dem Hotelgelände befindet sich eine Kapelle des russischen Athosklosters Agíou Panteléimonos, die 1865 erbaut wurde. Etwas weiter in Richtung Südwesten sind noch einige Ruinen des Tempels der Nymphen und des Dionysós zu erkennen. Dahinter befinden sich die Überreste einer kleinen byzantinischen Basilika. In unmittelbarer Nähe führt eine Felstreppe zu einer kleinen Tropfsteinhöhle. Die meisten archäologischen Funde, die 1969 rund um Kallithéa entdeckt wurden, können im archäologischen Museum von Polígiros besichtigt werden.

  | © Michael Brüser, Lennestadt |