Chalkidiki
Chalkidikí

Chalkidikí (auch: Halkidikí) befindet sich im mittleren Nordteil Griechenlands und zählt zum geographischen Bezirk Makedonien (auch: Mazedonien; nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen eigenständigen Staat), welcher in 13 Regierungsbezirke aufgeteilt ist. Einer davon ist eben Chalkidikí mit dem Verwaltungsort Polígiros. Chalkidikí besteht aus den drei Halbinseln Kassándra, Sithonía und Áthos (auf der sich auch die autonome Mönchsrepublik befindet) sowie dem Hinterland.

Von oben gesehen ergibt sich das Bild eines Dreizacks, der in das blaue Meer der Ägäis hineinsticht; daher oft auch die Bezeichnung "Poseidon's Dreizack". Oder auch das einer Hand mit drei Fingern. Während die Halbinseln die Finger bilden, ist das Hinterland die Handfläche.


Griechenland

Chalkidikí

Einst verband der Landstrich Europa mit Kleinasien. Im Jungtertiär zertrümmerten jedoch Plattenverschiebungen und Vulkanausbrüche diese ehemalige Gebirgskette. Zunächst versanken die meisten Landmassen im Meer, bis einige wenige später wieder angehoben wurden. Ausläufer der Áthos-Gebirgskette sind beispielsweise die griechischen Inseln Lesbos und Limnos vor der türkischen Mittelmeerküste. Auch heute noch kommt es gelegentlich zu Plattenverschiebungen und dadurch zu mehr oder weniger starken Erdbeben in der Region. Dies sollte jedoch absolut kein Hinderungsgrund sein, diese traumhaft schöne Gegend der Erde zu besuchen.


Sithonía

Kassándra

Sithonía

Kassándra

Áthos

Hinterland

Chalkidikí hat eine Gesamtfläche von 2.945 Quadratkilometern und ist damit nach der Peleponnés die zweitgrößte Halbinsel Griechenlands, welche zudem mit insgesamt 521 Kilometern die längste Küstenstrecke aller griechischen Festlandsregionen hat. Chalkidikí ist 110 Kilometer lang und 92 Kilometer breit. Die höchste Erhebung ist mit 2.033 Metern der Berg Áthos auf der gleichnamigen Halbinsel. Im Hinterland befindet sich der Gebirgszug Holomóntas, dessen Gipfel an der höchsten Stelle bei 1.165 Metern liegt.

  | © Michael Brüser, Lennestadt |