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| Chalkidikí » Áthos » Ouranóupoli
Der Name des Ortes heißt übersetzt soviel wie "Himmelsstadt". Ouranóupoli ist der letzte frei zugängliche Ort vor der Grenze zur Mönchsrepublik auf der Halbinsel Athos und wurde erst im Jahr 1922 durch Flüchtlinge aus Kappadokien gegründet. Zuvor befand sich dort das alte Klostergut Vatopédi. Das Wahrzeichen von Ouranóupoli ist der fünfstöckige Turm von Prosphórios von 1344. Zwar wurde der oberste Stock 1850 zerstört, dennoch befindet sich das 1985 renovierte Bauwerk, welches leider nicht von innen besichtigt werden kann, in einem sehr guten Zustand.
In der heutigen Zeit ist der Ort nicht nur Ausgangspunkt für die Linienschiffe zum Áthos-Hafen Dáfni, sondern auch für Ausflugsschiffe, die entlang der Westküste des Heiligen Berges fahren. Obwohl auch viele organisierte Ausflugfahrten zum Áthos von Órmos Panagías auf der Halbinsel Sithonía aus starten. In jedem Fall sollte man nicht erwarten, daß diese Ausflugsschiffe die an der Küste der Mönchsrepublik liegenden Klöster unmittelbar ansteuern. Vielmehr nähern sie sich der Küste nicht weniger als 500 Meter, um die Ruhe der Mönche nicht zu stören. Dennoch lohnt sich eine solche Minikreuzfahrt, denn der ferne Blick auf einige der Klöster ist absolut sehenswert. Ausflugsschiffe zu den Klöstern an der Ostküste der Mönchsrepublik starten übrigens in Ierissós.
An der Strandpromende des Ortes reihen sich übrigens etliche Tavernen aneinander. Manchmal ist es dabei recht schwierig, die Grenzen zwischen Tischen und Stühlen zu erkennen, die das eine vom anderen Restaurant trennt. Auf jeden Fall gibt es dort jedoch leckeres Essen. In den Souvenirläden von Ouranóupoli kann man unter den Andenken aller Art auch originale handgemalte Ikonen der Mönche des Áthos erwerben. |
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